Nebenkostenspiegel 2026: 400 Städte im Vergleich
Wo Nebenkosten besonders hoch sind, welche Kommunen bei Grundsteuer, Wasser und Müll auffallen und wie Sie Ihre eigene Abrechnung gegen lokale Richtwerte prüfen.
Veröffentlicht am 20. Mai 2026 · Zuletzt aktualisiert am 20. Mai 2026
Abrechnung gegen lokale Richtwerte prüfen
NebenkostenPro erkennt auffällige Kostenpositionen, auffällige Umlagen und unklare Verteilerschlüssel in Ihrer Nebenkostenabrechnung.
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Ergebnis in 2 Min.
Kurzfazit: Nebenkosten 2026
Städte im Datensatz
400
Datenstand: 29. März 2026
Ø Nebenkosten
2,78 €/m²
modelliert pro Monat
Ø Grundsteuer B
541 %
kommunaler Hebesatz
Ø Müllgebühren
305 €
Modellhaushalt/Jahr
Teuerste Städte nach modellierten Nebenkosten
Die teuersten Städte liegen im Modell bei warmen Nebenkosten deutlich über dem Durchschnitt. Besonders starke Treiber sind Heizkosten, Grundsteuer, lokale Gebühren und Dienstleisterkosten.
| Stadt | Bundesland | €/m²/Monat |
|---|---|---|
| Duisburg | Nordrhein-Westfalen | 3,17 €/m² |
| Berlin | Berlin | 3,15 €/m² |
| Mönchengladbach | Nordrhein-Westfalen | 3,15 €/m² |
| Bremen | Bremen | 3,13 €/m² |
| Bremerhaven | Bremen | 3,13 €/m² |
| Wuppertal | Nordrhein-Westfalen | 3,12 €/m² |
| Hamburg | Hamburg | 3,11 €/m² |
| Leverkusen | Nordrhein-Westfalen | 3,10 €/m² |
| München | Bayern | 3,09 €/m² |
| Leipzig | Sachsen | 3,08 €/m² |
| Moers | Nordrhein-Westfalen | 3,08 €/m² |
| Wiesbaden | Hessen | 3,07 €/m² |
Höchster Modellwert
Duisburg: 3,17 €/m²
Niedrigster Modellwert
Ingelheim am Rhein: 2,51 €/m²
Grundsteuer: Wo Hebesätze besonders auffallen
Seit der Grundsteuerreform 2025 ist der lokale Hebesatz für viele Abrechnungen ein zentraler Prüfpunkt. Hohe Hebesätze sind nicht automatisch auffällig, sollten aber mit dem Grundsteuerbescheid und dem Verteilerschlüssel abgeglichen werden.
| Stadt | Bundesland | Grundsteuer B |
|---|---|---|
| Duisburg | Nordrhein-Westfalen | 1169 % |
| Witten | Nordrhein-Westfalen | 1110 % |
| Offenbach am Main | Hessen | 995 % |
| Bad Nauheim | Hessen | 995 % |
| Hamburg | Hamburg | 975 % |
| Gladbeck | Nordrhein-Westfalen | 950 % |
| Niederkassel | Nordrhein-Westfalen | 950 % |
| Wuppertal | Nordrhein-Westfalen | 947 % |
| Oberursel (Taunus) | Hessen | 947 % |
| Kamen | Nordrhein-Westfalen | 940 % |
Bundesländer-Vergleich
Der Bundesländer-Vergleich zeigt Durchschnittswerte aus den Städten im Datensatz. Er ist besonders nützlich, um einzelne Stadtwerte nicht nur gegen Deutschland, sondern auch gegen das regionale Umfeld einzuordnen.
Berlin
1 Städte im Datensatz
Bremen
2 Städte im Datensatz
Hamburg
1 Städte im Datensatz
Nordrhein-Westfalen
137 Städte im Datensatz
Brandenburg
12 Städte im Datensatz
Sachsen
12 Städte im Datensatz
Hessen
30 Städte im Datensatz
Saarland
7 Städte im Datensatz
Sachsen-Anhalt
13 Städte im Datensatz
Thüringen
11 Städte im Datensatz
Bayern
35 Städte im Datensatz
Schleswig-Holstein
12 Städte im Datensatz
Mecklenburg-Vorpommern
6 Städte im Datensatz
Baden-Württemberg
57 Städte im Datensatz
Rheinland-Pfalz
17 Städte im Datensatz
Niedersachsen
47 Städte im Datensatz
Methodik und Quellen
Städtebasis
400 Städte aus dem Gemeindeverzeichnis und vorhandenen Stadtprofilen.
Kommunale Gebühren
Grundsteuer, Wasser, Abwasser und Müll aus kommunalen bzw. aggregierten Quellen.
Betriebskostenmodell
Regionale Modellierung auf Basis von Betriebskostenprofilen und Stadtklassen.
Prüfzweck
Vergleichswerte zur Plausibilisierung, nicht als Ersatz für Belegeinsicht.
So nutzen Sie den Spiegel für Ihre Abrechnung
1. Wert berechnen
Jahresnebenkosten durch Wohnfläche und 12 Monate teilen.
2. Stadt vergleichen
Stadtprofil öffnen und Kostenart mit lokalem Wert abgleichen.
3. Belege prüfen
Bei starken Abweichungen Belege, Bescheid und Schlüssel anfordern.
Direkt prüfen statt manuell vergleichen
Laden Sie Ihre Abrechnung hoch. NebenkostenPro strukturiert die Kostenpositionen, markiert typische Auffälligkeiten und zeigt, welche Werte im Vergleich auffällig sind.
Abrechnung prüfenHäufige Fragen zum Nebenkostenspiegel 2026
Häufig gestellte Fragen
Weiterführende Ratgeber
Fachlich geprüfter Inhalt · Stand: Juni 2026 · Rechtsgrundlagen nach BGB, BetrKV, HeizkostenV