Wasserversorgung: Häufige Fehler verständlich erklärt
Diese Seite zeigt, wie Sie Wasserversorgung im Aspekt „Häufige Fehler“ rechtlich und rechnerisch einordnen. Ziel ist eine prüffähige Abrechnung mit klarer Trennung zwischen umlagefähigen und nicht umlagefähigen Bestandteilen.
Kurzantwort
Wasserversorgung: Der Aspekt „Häufige Fehler“ ist rechtssicher umsetzbar, wenn Umlagefähigkeit, Verteilerschlüssel und Beleglage konsistent geprüft werden.
Rechtsrahmen zu Wasserversorgung
Rechtsgrundlage
Laufende Wasserkosten sind umlagefähig. Kernnorm ist § 2 Nr. 2 BetrKV. Nicht umlagefähig sind Rohrreparaturen und Erneuerungen.
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Häufige Fehler: typische Fehlerquellen
Typische Fehler sind falsche Schlüssel, fehlende Herausrechnung nicht umlagefähiger Anteile und unvollstaendige Belegdokumentation.
Prüfpfad in der Praxis
Empfohlene Reihenfolge: Starten Sie mit dem Summenabgleich, prüfen Sie danach den Verteilerschlüssel (maßgeblicher Verteilungsmaßstab laut Vereinbarung). Anschließend bewerten Sie die materielle Zulässigkeit und dokumentieren die Fristen (12 Monate Abrechnung, 12 Monate Einwendung).
Rechtsgrundlage
§ 2 Nr. 2 BetrKV: Wasserversorgung: zentrale Kostenart nach BetrKV.
§ 556a BGB: Verteilungsmaßstab richtet sich nach Vereinbarung, sonst regelmäßig Wohnfläche.
Rechenbeispiel Wasserversorgung (Häufige Fehler)
Objekt
Mehrfamilienhaus mit 12 Einheiten
Gesamtkostenposition
1466.00 EUR
Gesamtwohnfläche
950 m²
Wohnfläche der Einheit
78 m²
- 1466.00 EUR / 950 m² = 1.54 EUR pro m²
- 1.54 EUR x 78 m² = 120.12 EUR Jahresanteil
- 120.12 EUR / 12 = 10.01 EUR monatlicher Richtwert
- Abweichungen zum Vorjahr sollten Sie mit Belegen, Umlageklausel und Verteilerschlüssel nachvollziehbar begründen.
Im Beispiel liegt der rechnerische Jahresanteil bei 120.12 EUR (monatlich 10.01 EUR).
Praxis-Tipp und nächste Schritte
Praxis-Tipp
Dokumentieren Sie bei Wasserversorgung jede Auffälligkeit mit Betrag, Belegstelle und Normbezug. So bleiben Korrekturen auch im Streitfall nachvollziehbar.
- Wasserversorgung-Position gegen Mietvertrag und vereinbarten Verteilerschlüssel prüfen.
- Nicht umlagefähige Teilkosten rechnerisch trennen und gesondert dokumentieren.
- Einzelanteil der Wohnung mit eigener Gegenrechnung nachvollziehen.
- Auffälligkeiten fristgerecht und schriftlich mit Normbezug anzeigen.
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Fachlich geprüfter Inhalt · Stand: Februar 2026 · Rechtsgrundlagen nach BGB, BetrKV, HeizkostenV