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Grundsteuer 2025

Grundsteuer Frankfurt am Main 2025: Hebesatz, Rechner & Vergleich

Für Frankfurt am Main gilt seit der Grundsteuerreform ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 855 Prozent. Gegenüber dem Vorjahreswert von 500 Prozent wurde der Hebesatz angehoben. Für ein vergleichbares Musterhaus ergibt das eine Grundsteuerlast von rund 551 Euro im Jahr.

StadtFrankfurt am MainBundeslandHessenHebesatz Grundsteuer B855 %Musterhaus pro Jahr551 €Ranking (Musterhaus)Platz 63 von 100Datenstand2025

Kurzantwort

Grundsteuer B in Frankfurt am Main: Hebesatz 855 %, tatsächliche Steuerlast rund 551 €/Jahr für ein Musterhaus. Die Grundsteuer ist nach § 2 Nr. 1 BetrKV als möglicher Kostenartenbezug zu prüfen und erscheint in der Nebenkostenabrechnung.

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Grundsteuer-B-Hebesatz in Frankfurt am Main

855 %

Musterhaus-Jahresbetrag: rund 551 € · Platz 63 von 100 im bundesweiten Ranking.

Hebesatz und Grundsteuerreform

Der Grundsteuer-B-Hebesatz für Frankfurt am Main liegt bei 855 %. Im Vorjahr betrug er 500 %. Für land- und forstwirtschaftliche Flächen (Grundsteuer A) gilt ein Hebesatz von 317,62 %.

Frankfurt am Main wendet das Modell einheitlich an. Seit der Grundsteuerreform 2025 sind nackte Hebesätze wegen der Länderöffnungsklausel nicht mehr bundeslandübergreifend vergleichbar – aussagekräftig ist vor allem der Musterhaus-Jahresbetrag.

Musterhaus-Vergleich

Für das bundesweit einheitliche Referenzobjekt (Einfamilienhaus, 508 m² Grundstück, 126 m² Wohnfläche, Baujahr 1990) ergibt sich in Frankfurt am Main eine Grundsteuerlast von rund 551 € pro Jahr.

Im bundesweiten Grundsteuerranking der 100 größten Städte belegt Frankfurt am Main damit Platz 63 – je niedriger der Rang, desto günstiger das Musterhaus.

Einordnung und Bedeutung für die Nebenkostenabrechnung

Im Vergleich zum Landesdurchschnitt von 647,22 % in Hessen liegt Frankfurt am Main damit höher. Der bundesweite Durchschnitt der Grundsteuer-B-Hebesätze liegt bei rund 541,18 %.

Für Mieterinnen und Mieter ist die Grundsteuer nach § 2 Nr. 1 BetrKV eine umlagefähige Betriebskostenposition. Sie wird in der Regel nach Wohnfläche verteilt – prüfen Sie in Ihrer Nebenkostenabrechnung, ob der angesetzte Betrag zum tatsächlichen Grundsteuerbescheid der Stadt passt.

Grundsteuer-Rechner für Frankfurt am Main

Grundsteuer-Rechner

Frankfurt am Main

Grundsteuer pro Jahr

855,00 €

entspricht 71,25 € pro Monat

Grundsteuer = Messbetrag × Hebesatz. Den Messbetrag finden Sie im Grundsteuermessbescheid Ihres Finanzamts. Die Formel gilt im Bundes- wie in den Ländermodellen.

Einordnung und Vergleich

Tatsächliche Grundsteuer · Musterhaus

551 € / Jahr

Platz 63 von 100
günstigste Stadt 258 €teuerste Stadt 1.377 €

Für das bundesweit einheitliche Referenzobjekt (Einfamilienhaus, 126 m² Wohnfläche) liegt Frankfurt am Main günstiger als 37 % der 100 größten Städte. Dieser Jahresbetrag ist der einzige bundesweit faire Vergleichswert – der nackte Hebesatz ist es nicht.

Hebesatz Grundsteuer B im Vergleich

Aussagekräftig ist der Hebesatz-Vergleich nur innerhalb von Hessen – über Bundeslandgrenzen hinweg sind die Hebesätze seit der Reform 2025 nicht mehr vergleichbar.

Frankfurt am Main
855 %
Ø Hessen
647 %
Ø Deutschland
541,18 %

Wichtig nach der Grundsteuerreform 2025

Wichtig nach der Grundsteuerreform 2025: Mehrere Bundesländer nutzen eigene Grundsteuermodelle. Ein hoher Hebesatz lässt deshalb nicht mehr direkt auf eine hohe Steuer schließen – maßgeblich für den Vergleich ist der Musterhaus-Jahresbetrag, nicht der Prozentwert.

Top-10 günstigste Grundsteuer-Städte (Musterhaus 2025)

Rang Stadt Hebesatz B Musterhaus €/Jahr
1 Zwickau 430 % 258 €
2 Potsdam 330 % 285 €
3 Gera 600 % 297 €
4 Halle (Saale) 500 % 303 €
5 Ingolstadt 475 % 306 €
6 Chemnitz 493 % 307 €
7 Magdeburg 483 % 308 €
7 Kassel 490 % 316 €
9 Schwerin 595 % 320 €
10 Regensburg 510 % 329 €

Top-10 der günstigsten der 100 größten Städte für ein bundesweit einheitliches Musterhaus (Einfamilienhaus, 126 m² Wohnfläche). Quelle: Haus & Grund Deutschland / IW Consult, Stand 2025-10.

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Für Vermieter & Eigentümer

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Sie zahlen die Grundsteuer und dürfen sie nach § 2 Nr. 1 BetrKV anteilig – meist nach Wohnfläche – auf Ihre Mieter umlegen. Erstellen Sie eine nachvollziehbare Nebenkostenabrechnung für Frankfurt am Main, in der die Grundsteuer sauber ausgewiesen ist.

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Die Werte für grundsteuer sind gekennzeichnete Vergleichs- und Modellwerte (Datenstand 2025) und keine ungeprüften Live-Gebühren. Für die konkrete Abrechnung bleiben Bescheid, Rechnung und Verteilerschlüssel maßgeblich. Die Shadow-App führt kein separates Schätz-Flag; maßgeblich sind der hinterlegte Quellenstand und der konkrete Beleg.

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Frankfurt am Main?

Für Frankfurt am Main ist ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 855 % hinterlegt (Datenstand 2025).

Was kostet die Grundsteuer für ein Musterhaus in Frankfurt am Main?

Für das bundesweit einheitliche Referenzobjekt ergibt sich in Frankfurt am Main eine Grundsteuerlast von rund 551,00 € pro Jahr.

Warum ist der Hebesatz seit 2025 nicht mehr vergleichbar?

Seit der Grundsteuerreform 2025 nutzen mehrere Bundesländer eigene Modelle. Dadurch sagt ein hoher Hebesatz allein nichts mehr über die tatsächliche Steuerlast aus – maßgeblich ist der Musterhaus-Jahresbetrag.

Ist die Grundsteuer in Frankfurt am Main umlagefähig?

Ja. Die Grundsteuer ist nach § 2 Nr. 1 BetrKV eine umlagefähige Betriebskostenposition und wird in der Regel nach Wohnfläche auf die Mieter verteilt.

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Datenstand & Vergleich

Landesdurchschnitt Hessen: 647,22 % · Bundesdurchschnitt: 541,18 % · Hebesatz-Stand 2025. Hebesätze sind seit der Grundsteuerreform nur eingeschränkt vergleichbar – maßgeblich ist der Musterhaus-Jahresbetrag.

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