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Grundsteuer in Frankfurt am Main: Daten, Einordnung und Prüfschritte

Lokale Einordnung für Grundsteuer in Frankfurt am Main.

StadtFrankfurt am Main
KostenartGrundsteuer
Datenstand2026-03-03

Kurzantwort

Grundsteuer in Frankfurt am Main (Hessen): Hebesatz B 850 %, durchschnittlich 0.85 EUR/m2 im Jahr. Bei 72 m2 Wohnfläche: rund 61.20 EUR jährlich.

Was Mieter in Frankfurt am Main an Grundsteuer zahlen

Rechtsgrundlage

Der Hebesatz von 850 % gehoert zu den höchsten in Deutschland. Daraus resultiert ein durchschnittlicher Umlagebetrag von 0.85 EUR/m2 im Jahr — bei einer 72-m2-Wohnung also rund 61.20 EUR. Die Grundsteuer ist nach BetrKV eine der wenigen Positionen, die der Vermieter ohne mietvertragliche Sondervereinbarung umlegen darf, sofern eine Betriebskostenklausel existiert. Verteilerschlüssel ist in der Regel die Wohnfläche (§ 556a BGB).

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Fehlerquellen bei der Grundsteuer-Abrechnung in Frankfurt am Main

Wer die Grundsteuer in Frankfurt am Main prüfen will, achtet auf diese Punkte: Der Bescheid muss aktuell sein — die Reform 2025 verändert die Bemessungsgrundlage. Der Verteilerschlüssel muss dem Mietvertrag entsprechen. In Mischgebäuden ist der Gewerbeanteil herauszurechnen. Und bei Eigentümerwechsel muss zeitraumgerecht abgegrenzt werden. In Hessen gilt das Bundesmodell für die Grundsteuer-Reform. Je nach Lage und Bodenrichtwert können sich die Betraege in Frankfurt am Main verschieben.

Grundsteuer-Anteil nachrechnen (Frankfurt am Main)

Prüfe die Grundsteuer in deiner Abrechnung:

  1. 1Fordere den aktuellen Bescheid an und vergleiche den Gesamtbetrag.
  2. 2Prüfe den Schlüssel — bei Wohnfläche betraegt dein Anteil (72/520 m2) exakt 13.8 %.
  3. 3Nachrechnung: 13.8 % von 442.00 EUR = 61.20 EUR.
  4. 4Vergleiche mit dem Vorjahr — Spruenge über 10 Prozent deuten auf einen geaenderten Bescheid hin.

Grundsteuer-Reform und Auswirkungen in Frankfurt am Main

Die Grundsteuer-Reform führt ab 2025 zu neuen Bewertungen. In Hessen gilt das Bundesmodell für die Grundsteuer-Reform. Je nach Lage und Bodenrichtwert können sich die Betraege in Frankfurt am Main verschieben. Für Mieter bedeutet das: Der Abrechnungsansatz muss dem aktuellen Bescheid entsprechen. Fordere im Zweifel eine Kopie des neuen Bescheids an.

Grundsteuer: Frankfurt am Main vs. Bundesschnitt

Bundesweit liegt die umgelegte Grundsteuer bei 0.90 EUR/m2/Jahr. Frankfurt am Main liegt mit 0.85 EUR/m2 0.05 EUR/m2 unter dem Bundesschnitt. Der Hebesatz von 850 % gehoert zu den höchsten in Deutschland. Der Hebesatz allein bestimmt nicht den Endbetrag — Grundsteuerwert und Steuermesszahl fliessen ebenso ein.

Vergleich und Einordnung

Mit 0.85 EUR/m2 im Jahr liegt Frankfurt am Main bei der Grundsteuer unter dem Bundesschnitt (0.90 EUR/m2). Der Hebesatz von 850 % gehoert zu den höchsten in Deutschland.

Rechenbeispiel

1

Beispiel Frankfurt am Main: 8-Parteien-Haus, 520 m2, deine Wohnung 72 m2

2

Grundsteuer lt

3

Bescheid: 442.00 EUR/Jahr

Anteil: 13.8 % x 442.00 EUR = 61.20 EUR/Jahr (monatlich 5.10 EUR)

Entwicklung und Trend

In Hessen gilt das Bundesmodell für die Grundsteuer-Reform. Je nach Lage und Bodenrichtwert können sich die Betraege in Frankfurt am Main verschieben. Kommunen passen Hebesaetze regelmaessig an. Mieter in Frankfurt am Main sollten den Bescheid jährlich mit der Abrechnung vergleichen.

Häufige Fragen

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Quellen und Datenstand

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Fachlich geprüfter Inhalt · Stand: Februar 2026 · Rechtsgrundlagen nach BGB, BetrKV, HeizkostenV