Stadt x Kostenart

Grundsteuer in Frankfurt am Main: Kosten & Vergleich 2026

Frankfurt am Main und grundsteuer lassen sich nur sauber über den Dreiklang Stadt, Bundesland und Bund lesen. Grundsteuer für gewerblich genutzte Flächen auf Wohnmieter umlegen: Trennen Sie die Grundsteuer nach Nutzungsart auf. Berechnen Sie den Wohnanteil anhand der jeweiligen Flächenverhältnisse und legen Sie nur diesen auf die Wohnmieter um.

Veröffentlicht am 20. September 2025 · Zuletzt aktualisiert am 29. März 2026

StadtFrankfurt am Main
KostenartGrundsteuer
Zuletzt aktualisiert29. März 2026

Kurzantwort

854.69 % Hebesatz B · +354.69000000000005 Punkte zum Vorjahr. Der Wert basiert auf einer lokalen Datenspur. Typischer Fehler: Grundsteuer für gewerblich genutzte Flächen auf Wohnmieter umlegen.

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Grundsteuer in Frankfurt am Main einordnen

Der lokale Richtwert von 0.28 EUR/m² für grundsteuer unterscheidet sich klar vom Vergleichswert für Hessen (0.22 EUR/m²). Frankfurt am Main ist dabei als Grossstadt kein austauschbarer Standardfall.

Tipp: Sie können Ihre Nebenkostenabrechnung kostenlos auf Fehler prüfen lassendirekt hier starten.

Rechtslage und umlagefähige Grenzen

Rechtlich zaehlt bei grundsteuer nicht nur die Kostenhoehe, sondern vor allem die saubere Abgrenzung. Die Grundsteuer ist vollständig umlagefähig. Sie zählt zu den klassischen Betriebskosten und kann ohne Einschränkungen auf die Mieter umgelegt werden, sofern dies im Mietvertrag vereinbart wurde. Auch nach der Grundsteuerreform 2025 bleibt die Umlagefähigkeit unverändert bestehen. Keine Umlage möglich, wenn im Mietvertrag keine Betriebskostenvereinbarung enthalten ist.

Datenbasis und lokaler Quellenstatus

Maßgeblich sind der kommunale Hebesatz von 854.69 % und der Datenstand 2025. Für Frankfurt am Main liegt für diese Kostenart ein lokaler Kommunalwert vor, der direkt in den Vergleich eingeht.

Verteilerschlüssel und typische Fehler

Beim Verteilerschlüssel ist für grundsteuer vor allem Wohnfläche der Referenzpunkt. Verteilung nach Wohnfläche in Quadratmetern. Dies ist der gängigste und von Gerichten am häufigsten akzeptierte Verteilerschlüssel für die Grundsteuer. Grundsteuer für gewerblich genutzte Flächen auf Wohnmieter umlegen: Trennen Sie die Grundsteuer nach Nutzungsart auf. Berechnen Sie den Wohnanteil anhand der jeweiligen Flächenverhältnisse und legen Sie nur diesen auf die Wohnmieter um.

Regionaler Vergleich für grundsteuer

Regional ähnliche Vergleichsstaedte für grundsteuer sind Düsseldorf (0.12 EUR/m²), Dortmund (0.27 EUR/m²), Essen (0.22 EUR/m²), Stuttgart (0.05 EUR/m²). Dadurch sehen Sie schneller, ob Frankfurt am Main bei dieser Position eher teuer, moderat oder auffällig guenstig ist.

Vergleichstabelle

Grundsteuer

Teurer
Frankfurt am Main0.28 EUR/m²
Hessen0.22 EUR/m²
Deutschland0.18 EUR/m²

854.69 % Hebesatz B · +354.69000000000005 Punkte zum Vorjahr

Einordnung der Zahl

Der Grundsteuerblock liegt in Frankfurt am Main etwa 56 % ueber dem Bundesschnitt und 27 % ueber dem Landeswert.

Hinweis: Für Frankfurt am Main liegen für diese Kostenart strukturierte lokale Vergleichsdaten vor.

Rechtslage und Verteilerschluessel

Rechtsgrundlage

§ 2 Nr. 1 BetrKV

Die Grundsteuer ist vollständig umlagefähig. Sie zählt zu den klassischen Betriebskosten und kann ohne Einschränkungen auf die Mieter umgelegt werden, sofern dies im Mietvertrag vereinbart wurde. Auch nach der Grundsteuerreform 2025 bleibt die Umlagefähigkeit unverändert bestehen.

Pruefpunkt

Wohnflaeche

Verteilung nach Wohnfläche in Quadratmetern. Dies ist der gängigste und von Gerichten am häufigsten akzeptierte Verteilerschlüssel für die Grundsteuer.

Vergleich mit Nachbarstädten

Haeufige Fehler bei Grundsteuer

Grundsteuer für gewerblich genutzte Flächen auf Wohnmieter umlegen

Wird ein Gebäude gemischt genutzt (Wohnen und Gewerbe), muss die Grundsteuer anteilig aufgeteilt werden. Der auf gewerbliche Flächen entfallende Anteil darf nicht auf Wohnmieter umgelegt werden, da Gewerbemieter in der Regel einen höheren Grundsteueranteil tragen.

Trennen Sie die Grundsteuer nach Nutzungsart auf. Berechnen Sie den Wohnanteil anhand der jeweiligen Flächenverhältnisse und legen Sie nur diesen auf die Wohnmieter um.

Grundsteuernachzahlungen für mehrere Jahre in einer Abrechnung zusammenfassen

Fordert die Gemeinde Grundsteuer für vergangene Jahre nach, dürfen diese Nachzahlungen nicht einfach der aktuellen Abrechnungsperiode zugeschlagen werden. Jede Betriebskostenabrechnung muss sich auf den jeweiligen Abrechnungszeitraum beziehen.

Ordnen Sie Grundsteuernachzahlungen dem jeweiligen Abrechnungszeitraum zu, für den sie anfallen. Gegebenenfalls müssen bereits abgerechnete Perioden korrigiert werden.

Keine Anpassung nach der Grundsteuerreform 2025

Mit der Grundsteuerreform haben sich die Bemessungsgrundlagen geändert. Vermieter, die weiterhin die alten Werte verwenden oder die neuen Bescheide nicht berücksichtigen, rechnen falsch ab.

Prüfen Sie den aktuellen Grundsteuerbescheid Ihrer Gemeinde und verwenden Sie die ab 2025 gültigen Beträge. Informieren Sie Ihre Mieter transparent über etwaige Änderungen.

Prüffokus für die Praxis

Wenn grundsteuer in Ihrer Abrechnung deutlich über dem lokalen Richtwert liegen, prüfen Sie zuerst grundsteuer für gewerblich genutzte flächen auf wohnmieter umlegen und gehen Sie erst danach in die Vollpruefung. Gerade bei grundsteuer trennt diese Reihenfolge lokale Preisstruktur von echten Abrechnungsfehlern.

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Fachlich geprüfter Inhalt · Stand: März 2026 · Rechtsgrundlagen nach BGB, BetrKV, HeizkostenV