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Grundsteuer in Düsseldorf: Kosten & Vergleich 2026

Grundsteuer liegen in Düsseldorf aktuell bei 0.12 EUR pro m² und Monat. Neben dem Vergleich mit Nordrhein-Westfalen ist hier vor allem § 2 Nr. 1 BetrKV für die Einordnung wichtig.

Veröffentlicht am 13. März 2026 · Zuletzt aktualisiert am 29. März 2026

StadtDüsseldorf
KostenartGrundsteuer
Zuletzt aktualisiert29. März 2026

Kurzantwort

Grundsteuer liegen in Düsseldorf 33 % unter dem Bundeswert. Prüffokus: Wohnfläche.

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Grundsteuer in Düsseldorf einordnen

Düsseldorf bildet bei grundsteuer keinen Standardfall ab, sondern einen eigenen lokalen Punkt im Vergleichsnetz aus Stadt, Bundesland und Bund. Der Grundsteuerblock liegt in Düsseldorf etwa 33 % unter dem Bundesschnitt und 43 % unter dem Landeswert.

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Rechtslage und umlagefähige Grenzen

Rechtsgrundlage

§ 2 Nr. 1 BetrKV ist hier die Hauptnorm. Die Grundsteuer ist vollständig umlagefähig. Sie zählt zu den klassischen Betriebskosten und kann ohne Einschränkungen auf die Mieter umgelegt werden, sofern dies im Mietvertrag vereinbart wurde. Auch nach der Grundsteuerreform 2025 bleibt die Umlagefähigkeit unverändert bestehen. Wichtig bleibt trotzdem: Keine Umlage möglich, wenn im Mietvertrag keine Betriebskostenvereinbarung enthalten ist.

Datenbasis und lokaler Quellenstatus

Datenbasis für Düsseldorf: Maßgeblich sind der kommunale Hebesatz von 374 % und der Datenstand 2025. Der Wert kann direkt gegen kommunale Unterlagen gespiegelt werden.

Verteilerschlüssel und typische Fehler

Wenn grundsteuer in Düsseldorf strittig werden, entscheidet oft der Schlüssel. Wohnfläche: Verteilung nach Wohnfläche in Quadratmetern. Dies ist der gängigste und von Gerichten am häufigsten akzeptierte Verteilerschlüssel für die Grundsteuer.

Regionaler Vergleich für grundsteuer

Regional ähnliche Vergleichsstaedte für grundsteuer sind Köln (0.16 EUR/m²), Krefeld (0.18 EUR/m²), Mönchengladbach (0.21 EUR/m²), Leverkusen (0.25 EUR/m²). Dadurch sehen Sie schneller, ob Düsseldorf bei dieser Position eher teuer, moderat oder auffällig guenstig ist.

Vergleichstabelle

Grundsteuer

Günstiger
Düsseldorf0.12 EUR/m²
Nordrhein-Westfalen0.21 EUR/m²
Deutschland0.18 EUR/m²

374 % Hebesatz B · -66 Punkte zum Vorjahr

Einordnung der Zahl

Der Grundsteuerblock liegt in Düsseldorf etwa 33 % unter dem Bundesschnitt und 43 % unter dem Landeswert.

Hinweis: Für Düsseldorf liegen für diese Kostenart strukturierte lokale Vergleichsdaten vor.

Rechtslage und Verteilerschluessel

Rechtsgrundlage

§ 2 Nr. 1 BetrKV

Die Grundsteuer ist vollständig umlagefähig. Sie zählt zu den klassischen Betriebskosten und kann ohne Einschränkungen auf die Mieter umgelegt werden, sofern dies im Mietvertrag vereinbart wurde. Auch nach der Grundsteuerreform 2025 bleibt die Umlagefähigkeit unverändert bestehen.

Pruefpunkt

Wohnflaeche

Verteilung nach Wohnfläche in Quadratmetern. Dies ist der gängigste und von Gerichten am häufigsten akzeptierte Verteilerschlüssel für die Grundsteuer.

Vergleich mit Nachbarstädten

Haeufige Fehler bei Grundsteuer

Grundsteuer für gewerblich genutzte Flächen auf Wohnmieter umlegen

Wird ein Gebäude gemischt genutzt (Wohnen und Gewerbe), muss die Grundsteuer anteilig aufgeteilt werden. Der auf gewerbliche Flächen entfallende Anteil darf nicht auf Wohnmieter umgelegt werden, da Gewerbemieter in der Regel einen höheren Grundsteueranteil tragen.

Trennen Sie die Grundsteuer nach Nutzungsart auf. Berechnen Sie den Wohnanteil anhand der jeweiligen Flächenverhältnisse und legen Sie nur diesen auf die Wohnmieter um.

Grundsteuernachzahlungen für mehrere Jahre in einer Abrechnung zusammenfassen

Fordert die Gemeinde Grundsteuer für vergangene Jahre nach, dürfen diese Nachzahlungen nicht einfach der aktuellen Abrechnungsperiode zugeschlagen werden. Jede Betriebskostenabrechnung muss sich auf den jeweiligen Abrechnungszeitraum beziehen.

Ordnen Sie Grundsteuernachzahlungen dem jeweiligen Abrechnungszeitraum zu, für den sie anfallen. Gegebenenfalls müssen bereits abgerechnete Perioden korrigiert werden.

Keine Anpassung nach der Grundsteuerreform 2025

Mit der Grundsteuerreform haben sich die Bemessungsgrundlagen geändert. Vermieter, die weiterhin die alten Werte verwenden oder die neuen Bescheide nicht berücksichtigen, rechnen falsch ab.

Prüfen Sie den aktuellen Grundsteuerbescheid Ihrer Gemeinde und verwenden Sie die ab 2025 gültigen Beträge. Informieren Sie Ihre Mieter transparent über etwaige Änderungen.

Prüffokus für die Praxis

Wenn grundsteuer in Ihrer Abrechnung deutlich über dem lokalen Richtwert liegen, prüfen Sie zuerst grundsteuer für gewerblich genutzte flächen auf wohnmieter umlegen und gehen Sie erst danach in die Vollpruefung. Gerade bei grundsteuer trennt diese Reihenfolge lokale Preisstruktur von echten Abrechnungsfehlern.

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Häufige Fragen

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Fachlich geprüfter Inhalt · Stand: März 2026 · Rechtsgrundlagen nach BGB, BetrKV, HeizkostenV