Stadt x Kostenart

Grundsteuer in Wiesbaden: Daten, Einordnung und Prüfschritte

Lokale Einordnung für Grundsteuer in Wiesbaden.

StadtWiesbaden
KostenartGrundsteuer
Datenstand2026-03-03

Kurzantwort

Grundsteuer in Wiesbaden (Hessen): Hebesatz B 280 %, durchschnittlich 0.28 EUR/m2 im Jahr. Bei 72 m2 Wohnfläche: rund 20.16 EUR jährlich.

Was Mieter in Wiesbaden an Grundsteuer zahlen

Rechtsgrundlage

Mit einem Hebesatz von 280 % ist Wiesbaden vergleichsweise guenstig. Daraus resultiert ein durchschnittlicher Umlagebetrag von 0.28 EUR/m2 im Jahr — bei einer 72-m2-Wohnung also rund 20.16 EUR. Die Grundsteuer ist nach BetrKV eine der wenigen Positionen, die der Vermieter ohne mietvertragliche Sondervereinbarung umlegen darf, sofern eine Betriebskostenklausel existiert. Verteilerschlüssel ist in der Regel die Wohnfläche (§ 556a BGB).

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Fehlerquellen bei der Grundsteuer-Abrechnung in Wiesbaden

Wer die Grundsteuer in Wiesbaden prüfen will, achtet auf diese Punkte: Der Bescheid muss aktuell sein — die Reform 2025 verändert die Bemessungsgrundlage. Der Verteilerschlüssel muss dem Mietvertrag entsprechen. In Mischgebäuden ist der Gewerbeanteil herauszurechnen. Und bei Eigentümerwechsel muss zeitraumgerecht abgegrenzt werden. In Hessen gilt das Bundesmodell für die Grundsteuer-Reform. Je nach Lage und Bodenrichtwert können sich die Betraege in Wiesbaden verschieben.

Grundsteuer-Anteil nachrechnen (Wiesbaden)

Prüfe die Grundsteuer in deiner Abrechnung:

  1. 1Fordere den aktuellen Bescheid an und vergleiche den Gesamtbetrag.
  2. 2Prüfe den Schlüssel — bei Wohnfläche betraegt dein Anteil (72/520 m2) exakt 13.8 %.
  3. 3Nachrechnung: 13.8 % von 145.60 EUR = 20.16 EUR.
  4. 4Vergleiche mit dem Vorjahr — Spruenge über 10 Prozent deuten auf einen geaenderten Bescheid hin.

Grundsteuer-Reform und Auswirkungen in Wiesbaden

Die Grundsteuer-Reform führt ab 2025 zu neuen Bewertungen. In Hessen gilt das Bundesmodell für die Grundsteuer-Reform. Je nach Lage und Bodenrichtwert können sich die Betraege in Wiesbaden verschieben. Für Mieter bedeutet das: Der Abrechnungsansatz muss dem aktuellen Bescheid entsprechen. Fordere im Zweifel eine Kopie des neuen Bescheids an.

Grundsteuer: Wiesbaden vs. Bundesschnitt

Bundesweit liegt die umgelegte Grundsteuer bei 0.90 EUR/m2/Jahr. Wiesbaden liegt mit 0.28 EUR/m2 0.62 EUR/m2 unter dem Bundesschnitt. Mit einem Hebesatz von 280 % ist Wiesbaden vergleichsweise guenstig. Der Hebesatz allein bestimmt nicht den Endbetrag — Grundsteuerwert und Steuermesszahl fliessen ebenso ein.

Vergleich und Einordnung

Mit 0.28 EUR/m2 im Jahr liegt Wiesbaden bei der Grundsteuer unter dem Bundesschnitt (0.90 EUR/m2). Mit einem Hebesatz von 280 % ist Wiesbaden vergleichsweise guenstig.

Rechenbeispiel

1

Beispiel Wiesbaden: 8-Parteien-Haus, 520 m2, deine Wohnung 72 m2

2

Grundsteuer lt

3

Bescheid: 145.60 EUR/Jahr

Anteil: 13.8 % x 145.60 EUR = 20.16 EUR/Jahr (monatlich 1.68 EUR)

Entwicklung und Trend

In Hessen gilt das Bundesmodell für die Grundsteuer-Reform. Je nach Lage und Bodenrichtwert können sich die Betraege in Wiesbaden verschieben. Kommunen passen Hebesaetze regelmaessig an. Mieter in Wiesbaden sollten den Bescheid jährlich mit der Abrechnung vergleichen.

Häufige Fragen

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Quellen und Datenstand

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Fachlich geprüfter Inhalt · Stand: Februar 2026 · Rechtsgrundlagen nach BGB, BetrKV, HeizkostenV