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Grundsteuer in Freiburg im Breisgau: Daten, Einordnung und Prüfschritte

Lokale Einordnung für Grundsteuer in Freiburg im Breisgau.

StadtFreiburg im Breisgau
KostenartGrundsteuer
Datenstand2026-03-03

Kurzantwort

Grundsteuer in Freiburg im Breisgau (Baden-Wuerttemberg): Hebesatz B 440 %, durchschnittlich 0.44 EUR/m2 im Jahr. Bei 72 m2 Wohnfläche: rund 31.68 EUR jährlich.

Was Mieter in Freiburg im Breisgau an Grundsteuer zahlen

Rechtsgrundlage

Der Hebesatz von 440 % ist moderat. Daraus resultiert ein durchschnittlicher Umlagebetrag von 0.44 EUR/m2 im Jahr — bei einer 72-m2-Wohnung also rund 31.68 EUR. Die Grundsteuer ist nach BetrKV eine der wenigen Positionen, die der Vermieter ohne mietvertragliche Sondervereinbarung umlegen darf, sofern eine Betriebskostenklausel existiert. Verteilerschlüssel ist in der Regel die Wohnfläche (§ 556a BGB).

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Fehlerquellen bei der Grundsteuer-Abrechnung in Freiburg im Breisgau

Wer die Grundsteuer in Freiburg im Breisgau prüfen will, achtet auf diese Punkte: Der Bescheid muss aktuell sein — die Reform 2025 verändert die Bemessungsgrundlage. Der Verteilerschlüssel muss dem Mietvertrag entsprechen. In Mischgebäuden ist der Gewerbeanteil herauszurechnen. Und bei Eigentümerwechsel muss zeitraumgerecht abgegrenzt werden. Baden-Wuerttemberg wendet das Bundesmodell an, das den Bodenrichtwert stark gewichtet. In begehrten Lagen von Freiburg im Breisgau kann die Grundsteuer dadurch deutlich steigen.

Grundsteuer-Anteil nachrechnen (Freiburg im Breisgau)

Prüfe die Grundsteuer in deiner Abrechnung:

  1. 1Fordere den aktuellen Bescheid an und vergleiche den Gesamtbetrag.
  2. 2Prüfe den Schlüssel — bei Wohnfläche betraegt dein Anteil (72/520 m2) exakt 13.8 %.
  3. 3Nachrechnung: 13.8 % von 228.80 EUR = 31.68 EUR.
  4. 4Vergleiche mit dem Vorjahr — Spruenge über 10 Prozent deuten auf einen geaenderten Bescheid hin.

Grundsteuer-Reform und Auswirkungen in Freiburg im Breisgau

Die Grundsteuer-Reform führt ab 2025 zu neuen Bewertungen. Baden-Wuerttemberg wendet das Bundesmodell an, das den Bodenrichtwert stark gewichtet. In begehrten Lagen von Freiburg im Breisgau kann die Grundsteuer dadurch deutlich steigen. Für Mieter bedeutet das: Der Abrechnungsansatz muss dem aktuellen Bescheid entsprechen. Fordere im Zweifel eine Kopie des neuen Bescheids an.

Grundsteuer: Freiburg im Breisgau vs. Bundesschnitt

Bundesweit liegt die umgelegte Grundsteuer bei 0.90 EUR/m2/Jahr. Freiburg im Breisgau liegt mit 0.44 EUR/m2 0.46 EUR/m2 unter dem Bundesschnitt. Der Hebesatz von 440 % ist moderat. Der Hebesatz allein bestimmt nicht den Endbetrag — Grundsteuerwert und Steuermesszahl fliessen ebenso ein.

Vergleich und Einordnung

Mit 0.44 EUR/m2 im Jahr liegt Freiburg im Breisgau bei der Grundsteuer unter dem Bundesschnitt (0.90 EUR/m2). Der Hebesatz von 440 % ist moderat.

Rechenbeispiel

1

Beispiel Freiburg im Breisgau: 8-Parteien-Haus, 520 m2, deine Wohnung 72 m2

2

Grundsteuer lt

3

Bescheid: 228.80 EUR/Jahr

Anteil: 13.8 % x 228.80 EUR = 31.68 EUR/Jahr (monatlich 2.64 EUR)

Entwicklung und Trend

Baden-Wuerttemberg wendet das Bundesmodell an, das den Bodenrichtwert stark gewichtet. In begehrten Lagen von Freiburg im Breisgau kann die Grundsteuer dadurch deutlich steigen. Kommunen passen Hebesaetze regelmaessig an. Mieter in Freiburg im Breisgau sollten den Bescheid jährlich mit der Abrechnung vergleichen.

Häufige Fragen

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Quellen und Datenstand

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Fachlich geprüfter Inhalt · Stand: Februar 2026 · Rechtsgrundlagen nach BGB, BetrKV, HeizkostenV