Urteil

BGH, VIII ZR 87/22

Das Aktenzeichen BGH VIII ZR 87/22 ist derzeit nicht durch eine Primärquelle verifiziert. Die Seite ordnet deshalb die allgemeine Rechtsprechung zum Thema Mieterwechsel ein.

GerichtBGH
AktenzeichenVIII ZR 87/22
Datum25.6.2022

Zusammenfassung

Typischer Streitpunkt bei Mieterwechsel ist die Frage, ob Kostenansatz, Verteilerschlüssel und Fristen nachvollziehbar dokumentiert sind. Entscheidend bleibt eine prüffähige Darstellung von Kostenursprung, Zeitraum und Umlageweg.

Der Fall

Typischer Streitpunkt bei Mieterwechsel ist die Frage, ob Kostenansatz, Verteilerschlüssel und Fristen nachvollziehbar dokumentiert sind. Entscheidend bleibt eine prüffähige Darstellung von Kostenursprung, Zeitraum und Umlageweg.

Tipp: Sie können Ihre Nebenkostenabrechnung kostenlos auf Fehler prüfen lassendirekt hier starten.

Die Entscheidung

Rechtsgrundlage

In vergleichbaren Entscheidungen zeigt sich regelmäßig ein Dreischritt: (1) formelle Prüffähigkeit der Abrechnung, (2) materielle Richtigkeit nach § 556a BGB, (3) nachvollziehbare Zuordnung der Kosten zur jeweiligen Einheit. Bei unterjaehrigem Nutzerwechsel ist eine nachvollziehbare zeitanteilige Zuordnung noetig.

Praxis-Tipp

Rechtsgrundlage

Nutzen Sie die Seite als thematische Orientierung, nicht als verifizierte Einzelfallquelle. Für belastbare Verfahren sollten Sie Primärquelle und aktuelle Rechtsprechung zu Mieterwechsel ergänzend prüfen. Für Wohnraummietverhältnisse gilt: Die Abrechnungsfrist beträgt 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums (§ 556 Abs. 3 Satz 2 BGB), und die Einwendungsfrist für Mieter beträgt 12 Monate nach Zugang der Abrechnung (§ 556 Abs. 3 Satz 5 BGB). Bei Mieterwechsel bleibt die Frist unverändert; erforderlich ist eine nachvollziehbare zeitanteilige Zuordnung.

Bedeutung in der Praxis

Für Mieter

Mieter sollten Einwendungen auf konkrete Positionen, Beträge, Zeiträume und Normen stützen. Pauschale Beanstandungen reichen regelmäßig nicht aus; entscheidend sind Belege und eine eigene Gegenrechnung.

Für Vermieter

Vermieter sollten die Abrechnung so strukturieren, dass sie ohne Zusatzwissen prüfbar bleibt. Nicht umlagefähige Anteile sind auszuweisen, Fristen und Zustellung müssen dokumentiert sein.

Häufige Fragen

Weiterlesen

Abrechnung auf Basis aktueller Rechtsprechung prüfen

Nutzen Sie die Urteilslogik als Leitlinie und prüfen Sie direkt, ob Ihre Abrechnung vergleichbare Fehler aufweist.

Kostenlose Analyse

DSGVO-konform

Ergebnis in 2 Min.

Fachlich geprüfter Inhalt · Stand: Februar 2026 · Rechtsgrundlagen nach BGB, BetrKV, HeizkostenV