Wussten Sie?
Jede 2. Abrechnung fehlerhaft
Laut Deutschem Mieterbund enthält jede zweite Nebenkostenabrechnung Fehler zu Lasten der Mieter.
Durchschnittliche Erstattung
Bei fehlerhaften Abrechnungen erhalten Mieter im Durchschnitt 300 bis 400 Euro zurück.
Kürzungsrecht bei Heizkosten
Ohne verbrauchsabhängige Erfassung dürfen Mieter die Heizkosten um 15% kürzen (§ 12 HeizkostenV).
Das prüft unsere KI
Unsere KI kennt die Betriebskostenverordnung, die Heizkostenverordnung und die aktuelle Rechtsprechung. Sie prüft Ihre Abrechnung auf alle relevanten Fehlerquellen.
Nicht umlagefähige Kosten
Verwaltungskosten, Reparaturen, Instandhaltung und andere Positionen, die nicht auf Mieter umgelegt werden dürfen.
Rechenfehler bei Summen
Falsche Gesamtbeträge, fehlerhafte Additionen und Rundungsfehler bei der Berechnung des Mieteranteils.
Falscher Verteilerschlüssel
Prüfung ob der verwendete Verteilerschlüssel mit dem Mietvertrag übereinstimmt und sachlich korrekt ist.
Heizkosten nach HeizkostenV
Aufteilung Grundkosten/Verbrauchskosten (30/70 bis 50/50), Verbrauchserfassung und Brennstoffkosten.
Abrechnungszeitraum
Der Abrechnungszeitraum darf maximal 12 Monate betragen. Längere Zeiträume machen die Abrechnung unwirksam.
CO2-Steuer-Aufteilung
Seit 2023 muss der Vermieter je nach Gebäudeeffizienz einen Teil der CO2-Kosten selbst tragen.
Fristüberschreitung
Die Abrechnung muss innerhalb von 12 Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraums beim Mieter eingehen.
Kabelanschluss seit Juli 2024
Seit dem 1. Juli 2024 dürfen Kosten für den Kabelanschluss nicht mehr über die Nebenkosten umgelegt werden.
So funktioniert die Prüfung
Abrechnung hochladen
Laden Sie Ihre Nebenkostenabrechnung als PDF oder Foto hoch.
KI analysiert
Unsere KI prüft alle Positionen auf Fehler und nicht umlagefähige Kosten.
Vorschau (kostenlos)
Sie erhalten eine kostenlose Vorschau der wichtigsten Ergebnisse.
Vollständiger Report (5€)
Der detaillierte Prüfbericht mit Rechtsgrundlagen und Widerspruchsmuster.
Ihre Rechte als Mieter
Das Mietrecht gibt Ihnen starke Werkzeuge an die Hand, um sich gegen fehlerhafte Nebenkostenabrechnungen zu wehren.
12 Monate Einwendungsfrist
Sie haben 12 Monate nach Erhalt der Abrechnung Zeit, Einwendungen zu erheben (§ 556 Abs. 3 S. 5 BGB). Danach gilt die Abrechnung als akzeptiert. Handeln Sie rechtzeitig.
Belegeinsicht
Sie haben das Recht, alle Originalbelege einzusehen, auf denen die Abrechnung basiert. Ihr Vermieter muss Ihnen Einsicht gewähren oder Kopien zusenden.
Zahlungsverweigerung bei Fehlern
Bei einer formell fehlerhaften Abrechnung (z.B. fehlende Angaben, Abrechnungszeitraum über 12 Monate) müssen Sie die Nachzahlung nicht leisten, bis eine korrekte Abrechnung vorliegt.
15% Kürzungsrecht
Fehlt die verbrauchsabhängige Erfassung der Heizkosten, dürfen Sie den auf die Heizkosten entfallenden Anteil um 15% kürzen (§ 12 HeizkostenV). Das kann mehrere hundert Euro ausmachen.
Typische Fehler, die wir finden
Diese Fehler kommen in Nebenkostenabrechnungen besonders häufig vor. Unsere KI erkennt sie zuverlässig.
Verwaltungskosten umgelegt
150-400€Verwaltungskosten sind nach § 1 Abs. 2 Nr. 1 BetrKV keine Betriebskosten und dürfen nicht auf Mieter umgelegt werden.
Reparaturkosten enthalten
100-500€Instandhaltungs- und Reparaturkosten sind keine umlagefähigen Betriebskosten. Häufig versteckt in Hauswart- oder Gartenpflegekosten.
Kabelanschluss abgerechnet
80-200€Seit Juli 2024 dürfen Kabelanschlusskosten nicht mehr über die Nebenkosten umgelegt werden (Nebenkostenprivileg entfallen).
Falsche Heizkosten-Aufteilung
200-600€Die Aufteilung in Grund- und Verbrauchskosten muss zwischen 30/70 und 50/50 liegen. Abweichungen sind rechtswidrig.
Leerstandskosten auf Mieter
100-300€Die Kosten für leerstehende Wohnungen muss der Vermieter selbst tragen. Sie dürfen nicht auf die übrigen Mieter verteilt werden.
Abrechnungsfrist überschritten
Volle NachzahlungErhält der Mieter die Abrechnung erst nach 12 Monaten, kann der Vermieter keine Nachforderung mehr stellen.
Häufige Fragen von Mietern
Ist die Prüfung wirklich kostenlos?
Ja, die erste Analyse Ihrer Nebenkostenabrechnung ist komplett kostenlos. Sie erhalten eine Vorschau mit den wichtigsten Ergebnissen. Wenn Sie den vollständigen Prüfbericht mit allen Details, Rechtsgrundlagen und einem Widerspruchsmuster möchten, kostet dieser einmalig 5€.
Was passiert, wenn Fehler gefunden werden?
Wenn unsere KI Fehler findet, erhalten Sie einen detaillierten Bericht mit: Art des Fehlers, betroffener Betrag, rechtliche Grundlage und eine Handlungsempfehlung. Im vollständigen Report ist auch ein Widerspruchsmuster enthalten, das Sie direkt an Ihren Vermieter senden können.
Brauche ich einen Anwalt?
In den meisten Fällen nicht. Viele Fehler lassen sich durch ein einfaches Schreiben an den Vermieter korrigieren. NebenkostenPro stellt Ihnen ein Widerspruchsmuster bereit, das Sie direkt verwenden können. Nur bei komplexen Streitfällen oder wenn der Vermieter nicht reagiert, kann ein Anwalt oder der Mieterschutzbund sinnvoll sein.
Wie kann ich der Nebenkostenabrechnung widersprechen?
Sie haben 12 Monate nach Erhalt der Abrechnung Zeit, Einwendungen zu erheben. Der Widerspruch muss schriftlich erfolgen. Beschreiben Sie die konkreten Fehler und fordern Sie eine Korrektur. NebenkostenPro erstellt automatisch ein individuelles Widerspruchsschreiben basierend auf den gefundenen Fehlern.
Kann ich auch die Heizkostenabrechnung prüfen lassen?
Ja, NebenkostenPro prüft auch die Heizkostenabrechnung nach der Heizkostenverordnung (HeizkostenV). Typische Fehler sind: Falsche Aufteilung von Grund- und Verbrauchskosten (muss 30/70 bis 50/50 sein), fehlende Verbrauchserfassung (15% Kürzungsrecht), und falsche Brennstoffkostenberechnung.
Was ist das 15% Kürzungsrecht?
Wenn Ihr Vermieter keine verbrauchsabhängige Erfassung der Heizkosten installiert hat (z.B. Heizkostenverteiler an den Heizkörpern), dürfen Sie den auf die Heizkosten entfallenden Anteil um 15% kürzen (§ 12 HeizkostenV). NebenkostenPro prüft automatisch, ob Ihnen dieses Recht zusteht.