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Kalte Nebenkosten gesamt in Frankfurt am Main: Daten, Einordnung und Prüfschritte

Lokale Einordnung für Kalte Nebenkosten gesamt in Frankfurt am Main.

StadtFrankfurt am Main
KostenartKalte Nebenkosten gesamt
Datenstand2026-03-03

Kurzantwort

Kalte Nebenkosten in Frankfurt am Main (Hessen): im Schnitt 3.08 EUR/m2 pro Monat. Bei 68 m2 Wohnfläche ergibt das rund 2513 EUR im Jahr. Prüfe zuerst Grundsteuer, Wasser und Müll auf Schlüssel und Beleg.

Nebenkostenüberblick für Frankfurt am Main (Hessen)

In Frankfurt am Main mit seinen rund 776,000 Einwohnern und einem Mietwohnungsanteil von 78 % sind kalte Nebenkosten ein relevanter Kostenfaktor. Der lokale Durchschnitt liegt bei 3.08 EUR/m2 monatlich — bei 68 m2 Wohnfläche summiert sich das auf 2513 EUR jährlich. Die staedtischen Gebühren für Wasser (2.16 EUR/m3), Abwasser (2.38 EUR/m3) und Restmüll (310 EUR/Jahr) bilden zusammen mit der Grundsteuer (Hebesatz 850 %) den Kern der Abrechnung.

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Worauf du bei der Abrechnung in Frankfurt am Main achten solltest

Rechtsgrundlage

Die kalte Nebenkostenabrechnung in Frankfurt am Main birgt mehrere Fehlerquellen. An erster Stelle steht die Frage, ob alle Positionen tatsaechlich umlagefähig sind — Instandhaltungsruecklagen, Hausverwaltung und Reparaturen gehoeren nicht in die Abrechnung. In Hessen ist häufig zu beobachten, dass Hausmeisterkosten Reparaturanteile enthalten, die nach § 1 Abs. 2 BetrKV nicht umlagefähig sind und herausgerechnet werden muessen. Zweitens muss der Schlüssel zum Mietvertrag passen: Wohnfläche ist der gesetzliche Standard (§ 556a BGB), jeder andere Schlüssel braucht eine mietvertragliche Grundlage. Bei einem Gesamtbetrag von 2513 EUR im Jahr wirken sich Schlüsselfehler schnell mit 50 bis 150 EUR aus.

Kalte Nebenkosten in Frankfurt am Main Schritt für Schritt kontrollieren

Rechtsgrundlage

Die Prüfung beginnt mit dem Gesamtbild: 3.08 EUR/m2 pro Monat ist der Richtwert für Frankfurt am Main. Weicht deine Abrechnung um mehr als 15 Prozent ab, gehe jede Position einzeln durch. Achte besonders auf: Grundsteuer (0.85 EUR/m2/Jahr), Wasser/Abwasser (4.54 EUR/m3) und Müll (310 EUR/Jahr). In einer Grossstadt wie Frankfurt am Main mit 776,000 Einwohnern lohnt sich besonders der Blick auf den Gewerbeanteil — Mischgebäude sind hier häufiger als in kleineren Staedten. Fordere für jede auffällige Position den Originalbeleg an (§ 259 BGB).

Zusammensetzung der Nebenkosten in Frankfurt am Main

Die kalten Nebenkosten in Frankfurt am Main (Hessen) setzen sich zusammen aus: Grundsteuer (0.85 EUR/m2/Jahr, Hebesatz B 850 %), Wasserversorgung (2.16 EUR/m3) (Versorger: Mainova), Abwasser (2.38 EUR/m3), Müllabfuhr (310 EUR/Jahr bei 120-l-Tonne), Versicherungen, Hausmeister, Reinigung und Gartenpflege. Jede Position muss einzeln nachvollziehbar sein — eine reine Gesamtsumme ist formell fehlerhaft.

Frankfurt am Main im Bundesvergleich: kalte Nebenkosten

Der Bundesschnitt für kalte Nebenkosten liegt bei 2.88 EUR/m2 pro Monat. Frankfurt am Main liegt mit 3.08 EUR/m2 0.20 EUR/m2 über dem Bundesschnitt. Haupttreiber der Abweichung sind der Grundsteuer-Hebesatz von 850 % und der kombinierte Wasser-/Abwasserpreis von 4.54 EUR/m3. Frankfurt am Main gehoert zu den teuren Mietmaerkten in Deutschland. Hoehere Nebenkosten gehen hier oft mit hohen Kaltmieten einher, was die Gesamtbelastung spuerbar macht. Ein Richtwert beweist keinen Fehler, aber Abweichungen über 20 Prozent deuten auf Prüfbedarf hin.

Vergleich und Einordnung

Mit 3.08 EUR/m2 pro Monat liegt Frankfurt am Main oberhalb des Bundesschnitts von 2.88 EUR/m2. Die lokalen Treiber in Hessen: Hebesatz 850 %, Wassergebühren 4.54 EUR/m3, Müllgebühren 310 EUR/Jahr.

Rechenbeispiel

1

Beispiel für Frankfurt am Main: 68-m2-Wohnung in einem 8-Parteien-Haus (520 m2 Gesamtfläche)

2

Quote: 68/520 = 13.1 %

3

Gesamtkosten: 19219 EUR/Jahr

Dein Anteil: 2513 EUR (36.96 EUR/m2 im Jahr)

Entwicklung und Trend

Steigende Entsorgungs- und Wasserkosten treiben die kalten Nebenkosten in Frankfurt am Main (Hessen). Der aktuelle Richtwert von 3.08 EUR/m2 wird in den nächsten Jahren voraussichtlich steigen. Ein jährlicher Vorjahresvergleich der Einzelpositionen macht Spruenge frueh sichtbar.

Häufige Fragen

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Quellen und Datenstand

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Fachlich geprüfter Inhalt · Stand: Februar 2026 · Rechtsgrundlagen nach BGB, BetrKV, HeizkostenV